Vor 300 Jahren war unser Ort noch viel kleiner. Diese Gassen und Straßen gehörten damals zum alten Dorfkern:

Ankergasse, Belsgasse, Borngasse, Elisabethenstraße,  Hintergasse, Kirchplatz, Mühlgasse, Neugasse, Pfarrgasse, Sandgasse, Schustergasse, Taunusstraße (zwischen Frankfurter Straße und Neugasse), Zwetschengasse (zwischen Schloss und Neugasse),  das Schlossgelände, Frankfurter Straße und Usinger Straße (zwischen Usabrücke am Schloss und Neugasse)

Dorfbrand 1716

300 Jahre nach dem Dorfbrand 1716 soll der Katastrophe gedacht und die Entwicklung gewürdigt werden


Der 27. Juli 1716 ist als schwärzester Tag in die Geschichte Ober-Mörlens eingegangen. Während an jenem heißen Sommertag vor 300 Jahren ein Großteil der bäuerlichen Bevölkerung auf den Feldern arbeitete, brach im Ortskern ein Brand aus. Er verwüstete das komplette Dorf und kostete Menschenleben. Vorübergehend kamen die Bürger in der Umgebung unter. Dann bauten sie mit großer Schaffenskraft ihr Dorf wieder auf - und legten den Grundstein für ein pulsierendes Gemeinschaftsleben.

Das betroffene Areal, einst umschlossen vom Haingraben reicht im Norden bis an Usagasse und Mühlgasse, im Osten bis zur Hintergasse, im Süden bis an den Haingraben und im Westen bis zur Neugasse.

Bürger und Gäste sollen am Festwochenende 27./28. August bei einem Rundgang durch die Gassen des 300 Jahre alten Ortskerns die Möglichkeit bekommen, alte Gewerke und neue Entwicklungen zu erleben, und es sich bei Gesprächen, Speis, Trank und Musik gemütlich zu machen.

Texte und Bilder: Annette Hausmanns